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15.03.2012 14:10

Wer hat diesen Satz nicht schon einmal gehört:

"Sorry, aber heute habe ich keine Zeit für Dich"?

Ich denke, er ist uns allen mehr als nur geläufig und in ihm steckt sehr viel Wahres, wenn es auch 'keine Zeit' nicht gibt.

Zeit hat man immer, 24 Stunden am Tag, nur muss man sich diese in der heutigen Welt immer sehr genau einteilen, um

möglichst viel zu erreichen und möglichst wenigen Menschen vor den Kopf zu stoßen.

Bei dem heutigen üblichen Pensum an Arbeit, Studium, Familien, Freunden, Freizeit, Karriere und der weltweiten Vernetzung ist es kein Wunder,

dass dieser Satz immer häufiger genannt wird. Aber was soll man auch schon machen, wenn man das Beste aus seinem Tag holen möchte und dabei selbst

auf der Strecke zu bleiben?

Immer Allen wirklich Alles recht machen, geht nun mal nicht, wenn man auch noch ein bisschen leben und nicht zusammenbrechen möchte.

Dennoch Zeit gibt es immer, es ist nur wichtig, seine Prioritäten ausgewogen einzusetzen und dazu gehört eben nun auch mal ein 'Nein, sorry heute nicht'.

 

Oder wie seht Ihr das?

15.03.2012 13:35

Hallo Ihr Lieben,

 

anbei zwei Ausschnitte aus meinem Roman. Nicht verwundern, dass sie so düster sind, aber das sind die Gedanken meines Hauptcharakters Ellen zu Beginn der Geschichte. Am Anfang passiert ein großes Unglück, aber durch die Geschichte hindurch entwickelt sich wieder wahre Freude...

 

Also hier die Gedanken:

 

#1:

 

Dunkel

 

Meine Welt ist dunkel geworden, es ist nicht mehr hell.

Mein Glück ist gestorben, meine Liebe zerfällt.

Mein Lachen ist kaltem Gestein gewichen, meine Seele weint.

Mein Herz ist verlassen und was bleibt ist jemand, der das Leben verneint.

 

Jeder Atemzug, jeder Schritt fällt mir schwer.

Ich kann die Last nicht mehr tragen.

Die Trauer verschleiert mein Blickfeld gar sehr.

Keine Zeit für falsche Träume von besseren Tagen.

 

…und was bleibt, ist jemand, der das Leben verneint.

 

© Jil Bayer

 

 

und #2:

 

Sturm

 

Es schweigt die Seele in tiefem Sturm,

man hört ihr Flehen nicht.

Es weint das Herz gefangen in einem Turm,

aus dem es nicht ausbricht.

 

Stumm sind die Gedanken und das Glück,

der Weise spricht kein Wort.

Im Dunkeln gibt es kein Zurück,

sondern nur ein stetes fort und fort.

 

© Jil Bayer

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